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  • AutorenbildEvelyn Geser

Kinesiologie ist Kommunikationstherapie

Aktualisiert: 14. Juni 2023


Kinesiologie als Kommunikationstherapie - was bedeutet das?

Kinesiologie gehört zu den Methoden der KomplementärTherapie. Die Basis stellt das Anamnesegespräch dar, um abwendbar gefährliche Verläufe, sogenannte ,,red flags" auszuschliessen. Anschliessend folgt ein Problem- und Zielfindungsgespräch (PFZG).

Ziel des PFZG ist die Entwicklung einer Zielvorstellung seitens des Klienten , so wie er es gerne anders haben möchte, wie es anders sein soll etc.

Das Ziel - respektive die Zielvorstellung - wird in jeder Sitzung überprüft, um zu schauen, ob der Klient schon einen Schritt in Richtung Ziel gemacht hat oder, ob die Zielvorstellung sich eventuell verändert hat.

Das Ganze wird mit W-Fragen (Wann, Wie, Was, Wo etc.) untermauert, also offene Fragen werden gestellt.

In der gesamten kinesiologischen Sitzung arbeite ich klientenzentriert, prozesszentriert, reossurcenorientiert und lösungsorientiert.

Klientenzentriert bedeutet, dass der Klient die Richtschnur für das Gespräch vorgibt und ich als aktiver Zuhörer folge ihm.

Prozesszentriert bedeutet, dass jegliche Phänomäne, welche in einer Sitzung auftreten können wahr genommen werden und in die Sitzung aufgenommen werden.

Ressourcenorientiert bedeutet, dass geglaubte ,,verschütt" gegangene Ressourcen aufgenommen werden, im Gespräch und in die Zielvorstellung eingebaut werden können.

Lösungsorientiert bedeutet, dass die Lösung im Klienten liegt. Nach Erhalt der Balance und dem erfolgtem Stressabbau, öffnen sich dem Klienten neue Wege, welche er gehen kann.

Während der gesamten kinesiologischen Arbeit wird dem Klienten Prozessinformation gegeben, über das was geschieht, was mit ihm passiert etc.

Das Muskeltesten funktioniert so auch besser, wenn jeder über die weiteren Schritte informiert ist.

Kommunikation findet auf nonverbaler Ebene über das Halten von Akupressur - Punkten, den Einsatz von Meridian - Klanggabeln, durch die Massage bestimmter Reflexzonen, das Halten von Fuss- und Handreflexzonen, die Auseinandersetzung mentaler und emotionaler Einstellungen, die Gabe von Blütenessenzen (Tropfen), die Auseinandersetzung über Ernährung und orthomolekularer Stoffe, den Einsatz von Bewegungs-,Wahrnehumungs - und Atemübungen statt.

Diese sogenannten Ausgleichsverfahren werden mit der ,,passenden" Klienteninformation kombiniert, mal mehr, mal weniger Information.

Also ein Wechsel zwischen verbaler und nonverbaler Kommunikation ist in der Kinesiologie unzertrennbar.

Ziel ist es den sogenannten ,,Rapport" herzustellen. Wenn der Klient mir etwas berichtet, versuche ich mich auf sein ,,Repräsentationsmodell" einzulassen, indem ich seine Worte wiederhole, eine ähnliche Sitzhaltung einnehme, schneller oder weniger schnell rede, seinen Augenbewegungen folge - also wenn zwei Menschen miteinander kommunizieren und sie sich auf einer ,,Wellenlänge" befinden- findet Rapport statt.

Der Transfer in den Alltag wird erreicht, indem den Klienten drei Fragen für zu Hause mitgegeben werden:

  1. Beobachte, gibt es Veränderungen?

  2. Wenn ja, welche und gefallen sie dir?

  3. Wenn ja, geht es in die gewünschte Richtung?

Diese Fragen werden konsequent abgefragt bei jeder Sitzung, um die Klienten in die Selbstwahrnehmung zu führen.

Ziel in der KomplementärTherapie ist es, die Autonomie des Klienten zu fördern und seine Selbstheilungskräfte anzuregen.


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